Kundeninformation zum Dolmetschdienst TeleSign: Telefonieren - Videokonferenzen – Ferndolmetschen
Liebe Telesign-Kund*innen,
unser aller Kommunikation im beruflichen Alltag hat sich in den letzten Jahren verändert.
Der Kontakt zu Kolleg*innen findet häufiger per Telefon oder per Videotelefonie statt.
Auch Teambesprechungen werden nur teilweise in Präsenz und oft in Form von Videokonferenzen über zoom, MS Teams, WebEx etc. durchgeführt.
Das hat auch die Anforderungen an TeleSign verändert. Deshalb möchten wir zeigen, was Telesign als Telefon – Dolmetschdienst leisten kann und was nicht.
TeleSign ist ein Telefon - Dolmetschdienst, der es ermöglicht, dass taube und hörende Menschen miteinander telefonieren können.
Das Hauptangebot von Telesign ist Dolmetschen von telefonischer Kommunikation zwischen 2 Personen.
Telefonieren
Das Gespräch zwischen tauben Kund*innen und hörenden Gesprächspartner*innen kann ohne Bild (normale Telefonverbindung) oder mit Bild sein (Videoverbindung über MS Teams, WebEx, zoom …). Beide Varianten eines 1:1 Gesprächs sind „telefonieren“.
Beachte
- Anzahl der Personen: 2
- Gesprächslänge: 30 Minuten mit 1 Dolmetscher*in
- Wenn das Gespräch noch nicht zu Ende ist: Nochmal anrufen ist möglich!
Zusatzangebote von Telesign sind Videokonferenzen, Ferndolmetschen.
Videokonferenzen
Das sind Videoanrufe mit mehr als 2 Personen. Videokonferenzen sind auch Teambesprechungen mit mehreren Beteiligten, die online über eine Internetplattform stattfinden. Videokonferenzen sind keine Telefonate.
Wir möchten unsere Kund*innen in ihrem Arbeitsalltag unterstützen; deshalb ist es möglich, über TeleSign einmalig und für maximal 30 Minuten (möglichst ab dem Beginn einer Videokonferenz) teilzunehmen. Ein zweiter Anruf für Fortsetzung ist nicht möglich.
Beachte
- Anzahl der Personen: mehr als 2
- Gesprächslänge: maximal 30 Minuten mit 1 Dolmetscher*in
- Fortsetzung nicht möglich
- Telefonbucheintrag „Videokonferenz / Ferndolmetschen“ auswählen
Bei Telesign ist das Einloggen mit Videobild in eine Videokonferenz nicht möglich!
Unsere Dolmetscher*innen können nur per Telefon (Audioverbindung) dabei sein. Das bedeutet, die Dolmetscher*innen sehen nicht, wer spricht und nicht, was für alle gezeigt wird. Das sind jedoch wichtige Informationen, um gut dolmetschen zu können.
Für unsere Dolmetscher*innen ist bei einer Teilnahme in einer Videokonferenz per Audioverbindung deshalb folgendes wichtig:
Bereiten Sie den/die Dolmetscher*in gut vor!
Rufen Sie ein paar Minuten vor dem Termin an für ein kurzes Vorgespräch
- Wer nimmt an der Besprechung teil (Chef, Kolleg*innen…)?
- Wie viele Personen sind es?
- Namen
- Du / Sie?
- Welche Themen werden besprochen?
- Fachbegriffe, Abkürzungen
- Können Sie sehen, wer spricht?
- Geteilte Präsentation / PowerPoint …?
Unsere Bitte an Sie:
Wenn Sie an Videokonferenzen oder Teambesprechungen mit mehr als 2 Personen teilnehmen, die länger als 30 Minuten dauern oder regelmäßig stattfinden und damit spezifisches Fach- und Kontextwissen erfordern, empfehlen wir Ihnen, dafür extra Dolmetscher*innen zu bestellen. (Nicht über Telesign möglich!)
Diese können sich in Ihre Zoom- / WebEx - / MS Teams-Konferenz einwählen, sehen alles, werden von allen Teilnehmer*innen gesehen und können so das Meeting mit Vor- und Kontextwissen besser und länger dolmetschen.
Ferndolmetschen
Die gehörlose Person und die hörenden Gesprächspartner*innen befinden sich in einem Raum. Ein Dolmetscher / eine Dolmetscherin wird zu dem Gespräch oder der Besprechung über den Bildschirm „dazu geholt“.
Wichtig dafür ist eine gute Akustik, d.h. der Dolmetscher / die Dolmetscherin muss alle Personen gut hören und verstehen können.
Beachte
- Anzahl der Personen: 2 oder mehr Personen vor dem Bildschirm
- oder mehrere Personen in einem Raum
- Gesprächslänge: 30 Minuten mit 1 Dolmetscher*in
- Fortsetzung nicht möglich
- Telefonbucheintrag „Videokonferenz / Ferndolmetschen“ auswählen
Für alle Verbindungen über Telesign gilt:
Für gutes Dolmetschen sind gute Bedingungen wichtig. Das bedeutet, ein gutes Bild und gute Akustik. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Dolmetscher*innen das Gespräch abbrechen können, sollten die Bedingungen nicht ausreichend sein.
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Hier sehen Sie die Kunden-Info als DGS-Video